50 Jahre Greizer Straßenlauf

Am 11.3.17 war es soweit. Als die knapp 300 Läuferinnen und Läufer sich auf die 10 km-Strecke von der Greizer Ostvorstadt nach Waldhaus und zurück begaben, war der Startschuss für den letzten der 147 Greiser Straßenläufe gefallen. Damit wurde auch das Ende einer erfolgreichen Tradition besiegelt, die immerhin über 50 Jahre das Sportgeschehen der Stadt Greiz mitbestimmte.

Im Januar 1967 durch Werner Roth und Walter Träger aus der Taufe gehoben,  entwickelten sich die Greizer Straßenläufe in den folgenden Jahren zu einer beliebten Laufveranstaltungen in der damaligen DDR und gehörten sogar mehrfach zu den DDR-Ranglistenläufen.

Ich, selbst im Januar 1967 geboren, stand im Frühjahr 1983 zum immerhin schon 88. Greizer Straßenlauf das erste Mal am Start, damals noch in Waldhaus. Mit meiner 36er Zeit über 10 km war ich damals sehr zufrieden. Schließlich war es mein erster Lauf über so eine Distanz überhaupt. Meine Liebe zum Laufen konnte ich nur deshalb entwickeln, weil es eben diese Tradition in meiner Heimatstadt gab, weil es eben eine Männerlaufgruppe gab, die mich motivierte. Leider bleibt den jungen Leuten heute diese Möglichkeit nun verwehrt.

Ich musste bis 1991 und viele Versuche warten, bevor ich es zum ersten Mal schaffte, einen Greizer Straßenlauf zu gewinnen. Auf der damals angebotenen 25-km-Strecke konnte ich es nach mehreren vergeblichen Versuchen zuvor endlich umsetzen. 🙂 Über die kürzeren Strecken, meist 10 km, gelangen mir regelmäßig Zeiten knapp unter 33 min, doch damit hatte man auf einen Gesamtsieg in Greiz damals keine Chance. 😉

Den Hut ziehe ich vor den Veranstaltern. Es ist kein Leichtes, heutzutage eine solche Veranstaltung zu organisieren und durchzuziehen. Und deshalb sage ich danke an alle diejenigen, die über 50 Jahre mit dazu beigetragen haben, dass es diese Läufe gab. Ich verbinde sehr viele sehr schöne Erinnerungen mit den Greizer Läufen und diese werden auch weiterhin Bestand haben.

Abenteuer im Dusterwald

Viele meiner Schüler kennen sie schon, die Geschichte rund um die Mathegnome und Zacharias Zoddel aus Zadelsdorf. Nun habe ich mich entschlossen, sie auf meiner Homepage zu veröffentlichen.

Doch ganz ohne Rätsel geht es auch hier nicht. An den Lesestoff kommt man nur heran, wenn man die darin enthaltenen Rätsel und Knebelaufgaben löst.

Knebelaufgaben?

Ich meinte Knobelaufgaben. 😉

Die Idee zur Geschichte entstand bereits 2011 in gemeinsamer Arbeit mit zwei Klassen, die ich damals in Mathematik unterrichtete. Die ersten Inspirationen dazu verwendeten wir auf einem Wandertag mit Geocaching. Irgendwann wurde eine Geschichte daraus. In den folgenden Monaten und Jahren entwickelten sich Ideen für Figuren und Charaktere, es entstanden eine Landkarte und einige Bilder. Noch ist das ganze nicht zu einem Abschluss gebracht, aber das wird sicher noch geschehen. Ich habe mir das zumindest vorgenommen.

Die Kombination von Lesen und Lösen finde ich jedenfalls ganz interessant.

Ach ja und hier gehts los…

Ein Insektenhotel entsteht

Erst war es nur so eine Idee, die in unserem Köpfen summte, dann wurde sie umgesetzt. Ohne jeden Bauplan basteln wir in unserem Garten ein Insektenhotel.

Und so gings los:IMG_2951

Ein paar Säulen in vier Bodenhülsen, gut ausgerichtet und zu einem Gerüst verbunden.

Anschließend erstmal ein Dach darauf und die Rückwand mit einigen Rauhspundbrettern. Ebenso die Seitenwände.

IMG_2961Dann die Einlegeböden rein und nun muss nur noch das Innenleben gestaltet werden. Wenn dann endlich das Frühjahr beginnt können die ersten Bewohner einziehen.

Sicher wird es bald summen und brummen. 🙂