Schnappologie-Projekt 2016

Im Rahmen der Projektwoche beschäftigten sich 13 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen mit der Technik der Schnappologie. Sie „befassten“ sich im wahrsten Sinne des Wortes mit geometrischen Strukturen. Es wurde nicht viel geschrieben und auch nicht gezeichnet, sondern in erster Linie gebastelt. Tolle Körpermodelle wurden dabei erstellt.

Schnapp16_050 Wir tauchten ein in die Welt der archimedischen, der platonischen und sogar in die einiger katalanischer Körper. Was haben sie doch für wunderschöne wissenschaftliche Namen. 😉 Der hier heißt zum Beispiel: Rhombenikosidodekaeder, und so musste ich mich dann doch als Mathematiklehrer damit abfinden, dass ihn die meisten nur „Ball“ nannten. 😉

Das alles ist aber nicht so schlimm, denn die Schüler sollten ja den Aufbau der Körper erkennen, Strukturen von Dreiecken, Vierecken und Vielecken entdecken und eben auch ein paar feinmotorische Fertigkeiten entwickeln.

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Angesichts solcher Ergebnisse kann man sicher von einem gelungenen Projekt sprechen. 🙂 Überrascht hat mich nicht nur die Ausdauer mit der alle Schüler bastelten, sondern auch der Erfindungsgeist, den einige an den Tag legten. Das zusammengesetzte Ikosaeder aus 20 mal 9 Dreiecken (unten links) war eine Idee der Schüler selbst.

Es hat also mal wieder Spaß gemacht, und das nicht nur mir als Lehrer. 🙂