Mathelager in Bad Sulza

45 Schüler aus 15 Gymnasien Ostthüringens, Sachsens und Hildburghausen folgten in diesem Jahr der Einladung ins diesjährige Mathematik-Spezialistenlager mit dem Ziel Bad Sulza. In der Jugendherberge, durch das Team von Herrn Rost hervorragend betreut und verpflegt, konnten alle Teilnehmer – Schüler, wie auch Lehrer – fünf sehr angenehme, interessante, lustige und lehrreiche Tage miteinander verbringen.

Neben den vielen verschiedenen mathematischen Aktivitäten wie dem Lösen von Knobelecken, den Wettbewerben im einführenden Knobeln oder im Kopfrechnen konnte man aber auch beim Spieleabend oder einer Stadtrallye, die Herr Dr. Trochold extra so ausgetüftelt hatte, dass das Suchen nach Lösungen im Internet aussichtslos war, Punkte für den Lagerwettbewerb sammeln.

Zusätzlich gab es aber auch entspannendere Stunden. Zum Freizeitprogramm gehörten diesmal  die Besichtigung des Weingutes im Sonnendorf, eine Wanderung nach Eckertsberga, inklusive Rodeln, Minigolf und Trampolinspringen, ein Bastelabend oder aber das Braten von Stockbrot am Lagerfeuer.

Die Lagerolympiade am letzten vollen Tag sollte dann zeigen, wie viel jeder so in der Woche gelernt hatte und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Alle Lehrer hatten dann am letzten Abend voll mit der Auswertung zu tun, denn schließlich sollte keiner ohne eine Urkunde und ein Geschenk nach Hause fahren.

In einer der Unterrichtsstunden mit Herrn Schimmel konnten die Schüler auch den mathematischen Hintergrund des eigens für das Regionalzentrum Greiz entwickelten Logos erforschen, das man hier auf den T-Shirts von Frau Seifert, Herrn Gehring und Herrn Schimmel sieht.

Förderern, wie der Stiftung Bildung für Thüringen, dem Arbeitskreis Schule- Wirtschaft in Gera und dem Schulträger des Landkreises Greiz ist es zu verdanken, dass die Thüringer Schüler in ihrem Eigenanteil für das Lager entlastet werden können. Sie machen Begabungsförderung in dieser Form erst wirklich möglich. Wir danken wieder einmal sehr herzlich für die Unterstützung.

Ein Dank gilt aber auch an Tina Lange, einer ehemaligen Schülerin des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz, die erst sieben Jahre das Mathelager als Schülerin miterlebte und nun erstmals als Betreuerin viele Aufgaben bis hin zum Unterrichten übernahm. Dass sie ein Lehramtsstudium für die Fächer Mathematik und Geografie aufnimmt, ist dann sicher auch kein Wunder, denn offensichtlich ist der Funke bei ihr übergesprungen. 🙂

Dr. Trochold schließlich macht es möglich, dass auch Kinder aus Sachsen dabei sein können. Obwohl er schon im Ruhestand ist, nimmt er dennoch jedes Jahr wieder gern die Strapazen auf sich. Hier sieht man ihn beim Korrigieren.

Ach ja, ein mathematischer Satz wurde dann auch noch auf eine ganz besondere Art dargestellt …

🙂   … und im nächsten Jahr geht es nach Tambach-Dietharz …  (-: