Mathe-Spezialisten knobeln in Bautzen

Unser Spezialistenlager, es war nun schon das 12. gemeinsame Camp, führte uns diesmal in die Jugendherberge „Gerberbastei“ nach Bautzen. Mit 50 mathebegeisterten Kindern und Jugendlichen aus dem sächsischen und dem thüringischen Vogtland und aus Hildburghausen im Schlepptau gestalteten wir 5 Tage voller mathematischer und anderer Erlebnisse.

Und als wir am Freitag unsere 50 Sieger im Lagerwettbewerb ehrten und Resümee zogen, konnten wir auf eine ausnahmslos schöne gemeinsame Zeit zurückblicken. Ob es der Unterricht war, der teilweise durch die älteren Schüler mitgestaltet wurde, die mathematischen Elemente des Lagerwettbewerbes in Form von Knobelecken, Kopfrechenwettbewerb und der Lagerolympiade oder auch die zahlreichen zusätzlichen Aktivitäten an den Nachmittagen und Abenden, alles funktionierte reibungslos.

Bereits am zweiten Tag ernteten wir ein großes Lob für die Sauberkeit in den Zimmern und im Haus und der positive Eindruck setzte sich auch bei unseren Ausflügen fort. Bereits am Anreisetag besuchten wir die TU Dresden und bekamen dort ein  schülergerechtes mathematisches Programm geboten. Das Damenproblem, welches dort angeschnitten wurde, nahmen wir spontan als Zusatzaufgabe in unseren Lagerwettbewerb auf. Zwei Wanderungen führten uns  an den Stausee bei Bautzen und in den Irrgarten nach Kleinwelka. Bei einer Schatzsuche dort konnten alle ihre Orientierungskünste aber auch ihre mathematischen Fähigkeiten im Wirrwarr der Hecken unter Beweis stellen.

Den letzten Nachmittag nutzten wir, um bei einer Stadtrallye Bautzen mit seinen vielen Türmen, aber auch den Senfsorten näher kennen zu lernen. Dr. Trochold hatte wie immer Fragen ausgetüftelt, die man nicht so leicht über die elektronischen Medien beantworten konnte und bei denen selbst befragte Einheimische recht häufig die Antwort schuldig bleiben mussten. 😉

Dank sagen möchten wir auch an dieser Stelle einerseits dem Team der Jugendherberge, welches uns in allen organisatorischen Fragen sehr entgegenkam und unkompliziert auch materiell unterstütze, egal ob es die Nutzung der Räume, die Versorgung mit Flipchartpapier oder das Kopieren war. Zum Anderen gilt jeweils ein Dank der Stiftung „Bildung für Thüringen“ und dem Schulträger im Landkreis Greiz. Beide förderten unser Mathelager in hohem Maße.

Die Zeit verging wieder einmal wie im Flug und als wir uns nach 5 Tagen verabschieden mussten, signalisierten viele spontan, dass sie im nächsten Jahr in Bad Sulza wieder mit dabei sein werden.

Wie groß der „mathematische“ Nutzen des Camps sein wird, werden uns die nächsten Wettbewerbe, insbesondere die Mathematikolympiade zeigen.

 

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